MACHEN FITNESS-TRACKER DAS LEBEN WIRKLICH LEICHTER ODER SCHÖNER? Zum (Un)Sinn digitaler Motivation am Beispiel vom OÖ. Vorzeige-Startup RUNTASTIC

In meinem Bestreben, Geschäftsmodelle zu finden, die das Leben vereinfachen oder verschönern, zeigt sich im gesättigten Fitnessmarkt ein seltsamer Trend. Ist dir schon aufgefallen, wieviele Menschen mittlerweile irgendwelche Tracker auf ihren Handgelenken tragen, welcher Schritte, Kalorien und Atemzüge zählen und dann folgerichtig seine User aufmerksam machen, sich wieder zu bewegen, etwas zu essen oder mehr zu atmen?!

Verzeih’ bitte diese pointierte Betrachtung, aber letzten Endes läuft es darauf hinaus. Die Kontrolle für sein Gesundheitsverhalten wird an ein externes Gerät delegiert.  „Du musst diese Woche noch 789 Schritte machen, um dein Ziel zu erreichen“, motiviert der digitale Coach.

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DER STARTUP-HYPE BEIM PIONEER’S FESTIVAL IN WIEN oder: Wie man mit „Dirty Pitching“ um die Gunst der Freier buhlt

FREI, FRECH und FROH ist das Motto dieses Blogs. Also munter drauf los zwitschern und drauf pfeiffen, was sich andere denken…so wie einem der Schnabel gewachsen ist….daher möchte ich ganz ehrlich sein: Der ganze Startup-Hype nervt mich. Das aufgeblasene Getue der Tech-Pioniere, die ja doch nur danach lechzen, sich so bald und so teuer wie möglich zu verkaufen. Prostitution ist impliziter Teil des Geschäftsmodells. Klar geht es bei jedem Geschäftsmodell in letzter Konsequenz um’s Verkaufen, aber diese Gründer sind vom Fieber einer millionenschweren Exit-Fantasie befallen. Auch beim diesjährigen Pioneers Festival in der altehrwürdigen Wiener Hofburg pitchten sich die Startuplinge einen runter und hofften darauf, einen besonders spendablen Freier zu finden….

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RUNWAY NIGHTRUN LINZ: Was für ein verrückter Lauf!


Auf der spärlich beleuchteten Landebahn des Linzer Flughafens fand bei herrlichen Sommertemperaturen zur Geisterstunde ein 5km-Lauf statt, der es in sich hatte. Der Andrang war enorm, was vermutlich am originellen Format des Laufs gelegen hat. Ich selber war auch neugierig, wie mein Körper wohl reagieren würde, wenn ich mitten in der Nacht zu solch ungewöhnlicher Höchstleistung antrete.

Witzig war es allemal, wenn man sich am Check-in-Schalter des Flughafens seine Startunterlagen holte, sein Ticket für eine ganz andere Form des Take-Offs. Knapp nach Mitternacht hieß es dann auch 3-2-1- ready for take off und die gut 3000 (!) Starter wurden endlich aufs Flugfeld gelassen. Manchmal glich das Ganze eher einem BLINDFLUG, was das Ganze aber noch interessanter machte.

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